Das Bettnässen wird von Fachleuten definiert „als
das unwillkürliche Wasserlassen während der Nacht,
ohne dass organische Schäden vorliegen, welche die
mangelnde Blasenkontrolle rechtfertigen…" Wir
sprechen also von der fehlenden Fähigkeit, nachts den
Harn zurückhalten zu können.

Das Bettnässen ist bei der Mehrheit der Fälle
nichts, worum man sich Sorgen machen müsste, und es
ist nicht angebracht, daraus ein grosses Problem zu machen.
Trotzdem, soweit es in unseren Händen liegt, sollten
wir die notwendigen Massnahmen ergreifen, damit das Kind,
so bald wie möglich, mit dem nächtlichen Einnässen
aufhört.
Das
nächtliche Bettnässen ist für die Eltern
oft Ursache von Frustrationen und möglicher psychologischer
Probleme für das Kind, wie Angst und ein geringes Selbstwertgefühl.
Oft trifft man auf die irrtümliche Ansicht, dass das
Kind es absichtlich macht oder es sei zu faul, nachts aufzustehen
um zur Toilette zu gehen.
Die Eltern brauchen sich nicht schuldig zu fühlen oder
zu denken, dass sie etwas falsch gemacht haben, als sie
versuchten, dem Kind die Kontrolle des Harnablassens beizubringen.